Schizotypische Persönlichkeitsstörung
.. “Weil dem schizotypischen das Ungeheuerliche was Ihm ständig angetan wird oder wurde, keiner glaubt – und weil er auf andere meist unsympathisch wirkt – kann es sein, daß der schizotypische Mensch plötzlich an seiner eigenen Wahrnehmung zweifelt. Das führt zu einem Teufelskreis aus Mißhandlung/Ungerechtigkeit durch Personen, Antisymphatie und Unglauben durch Dritte, teilweise Eigenmißtrauen/Wahrnehmungsmißtrauen, also paranoide Erlebnisverarbeitung, Hilflosigkeit und Resignation, Fortgang der Mißhandlungen usw. Ein Teufelskreis eben. Es ist seelische Grausamkeit, Psychoterror.
Die Eltern des Schizotypischen “mobben” das Kind von Kleinkindheit an fortwährend, sind gleichzeitig überrollend fürsorglich, possesiv, es passieren andauernd Ungerechtigkeiten und anschließende Verleugnung eben dieser, und darüber hinaus ein bösartiges ironisieren. Das Kind, sofern sensibel, fühlt die ungerechte Behandlung usw. besonders stark, entwickelt evtl. Zweifel an der eigenen Wahrnehmung, was praktisch bedeutet, daß das Kind die Realität nicht mehr richtig einschätzen kann.
Diese Erziehung mit offener und subtiler Mißhandlung, einschließlich Double-Bind, und dann noch das eigentlich nicht dahin passende Überforsorgliche, und darüber hinaus possesive stellt eine Extrembelastung für das Kind dar. Unter diesen Belastungen entstehen pathologisch Fehlverhaltensweisen; d.h. unter Belastung, also Druck, funktioniert normales Lernen nicht, es wird falsch gelernt. Unter Belastung werden die Fehlverhaltensweisen “erlernt”. Und unter dieser hier gemeinten Extrembelastung die zudem Dauerzustand ist, muß auch das falsche Lernen extrem sein, sodaß sich ggf. eine Schizotypische Persönlichkeitsstörung entwickelt”..